12 einfache Regeln gegen Krebs

Rund 500.000 Menschen in Deutschland bekommen laut Robert-Koch-Institut jedes Jahr die Diagnose Krebs, Tendenz steigend. Die Krankheit gehört zu den häufigsten Todesursachen. Doch jeder kann sein persönliches Risiko, zu erkranken, senken. Diese Empfehlungen helfen dabei.

Krebs kann jeden Menschen treffen. Warum und wie die Erkrankung entsteht, ist noch nicht vollständig erforscht. Fest steht aber, dass der Lebensstil großen Einfluss hat. Der Europäische Kodex zur Krebsbekämpfung hat zwölf einfache Regeln für den Alltag zusammengestellt, um die Wahrscheinlichkeit, zu erkranken, zu minimieren. Die Tipps basieren auf neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und werden regelmäßig überarbeitet.

Der Konsum von Tabak, also auch von Kau- oder Schnupftabak, erhöht das Risiko für verschiedene Krebserkrankungen, insbesondere Lungenkrebs. Weitere Informationen für Frauen und Männer.

Auch Passivrauchen ist schädlich und kann Krebs auslösen. Deshalb ist es wichtig, sich stets vor Passivrauch zu schützen. Mehr dazu.

Durch Übergewicht steigt die Wahrscheinlichkeit, an einer ganzen Reihe an Krankheiten zu erkranken, darunter auch Krebs. Mehr dazu.

Sport und ausreichend Bewegung halten nicht nur fit, sondern können auch das Krebsrisiko senken. Mehr dazu.

Essen Sie häufig Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Obst und Gemüse. Auf kalorienreiche Nahrungsmittel mit hohem Fett- oder Zuckergehalt sollten Sie verzichten. Schränken Sie Ihren Konsum von rotem Fleisch und salzigen Lebensmitteln ein. Eine ausgewogene Ernährung schützt vor Krebserkrankungen. Mehr dazu.

Wer häufig oder große Mengen Alkohol zu sich nimmt, hat ein höheres Risiko, an Krebs zu erkranken. Greifen Sie daher so selten wie möglich zu alkoholischen Getränken. Mehr dazu.

Halten Sie sich im Schatten auf und nutzen Sie Sonnencreme. Insbesondere für Kinder ist ein ausreichender Sonnenschutz wichtig. Intensive UV-Strahlung kann Hautkrebs auslösen. Mehr dazu.

Achten Sie auf Sicherheitshinweise und halten Sie sich an die jeweiligen Vorschriften.

Finden Sie heraus, ob in Ihrem Zuhause die Strahlenbelastung durch natürlich vorkommendes Radon erhöht ist. Falls ja, ergreifen Sie Maßnahmen, um die Werte zu senken.

Stillen kann vor Brustkrebs schützen. Deshalb sollten Sie Ihr Kind stillen, wenn möglich. Vorsicht geboten ist bei Hormonersatztherapien gegen Wechseljahresbeschwerden. Diese können das Brustkrebsrisiko erhöhen und müssen daher maßvoll eingesetzt werden. Mehr dazu.

Für Neugeborene wird die Impfung gegen Hepatitis B empfohlen, da das Hepatitis-B-Virus Leberkrebs verursachen kann. Mädchen und Jungen sollten außerdem gegen das Humane Papillomavirus (HPV) geimpft werden, das Gebärmutterhalskrebs auslösen kann. Mehr dazu.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine Vielzahl an Vorsorgeuntersuchungen. Nutzen Sie dieses Angebot, denn so können Krebserkrankungen schon in sehr frühen Stadien erkannt und behandelt werden. In vielen Fällen kann die Krankheit geheilt werden, wenn sie rechtzeitig entdeckt wird. Mehr dazu.

Quellen:

Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW; Deutsche Krebsgesellschaft OnkoInternetportal; European Code against Cancer. 4 Edition 2014


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