Solariumbesucher*innen erkranken häufiger an Hautkrebs

Das Leitlinienprogramm Onkologie hat unter Federführung der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention e. V. (ADP) und der Arbeitsgemeinschaft für Berufs- und Umweltdermatologie e. V. (ADB) die S3-Leitlinie Hautkrebsprävention aktualisiert und 61 neue Empfehlungen aufgenommen. Darin heißt es unter anderem: UV-Strahlen – sei es durch Solarien oder durch natürliche Sonneneinstrahlung – steigern das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken.

„Solariumbesucher und -besucherinnen erkranken häufiger an Hautkrebs, dies gilt auch für das besonders gefährliche maligne Melanom. Das Erkrankungsrisiko steigt außerdem mit der Häufigkeit an Solarienbesuchen. Je jünger der Solariennutzer beim ersten Besuch gewesen ist, desto höher das Risiko“, sagt Professor Dr. Eckhard Breitbart. Zusammen mit Prof. Dr. Andrea Bauer, Arbeitsgemeinschaft für Berufs- und Umweltdermatologie (ADB) e.V., koordinierte er die Erstellung der S3-Leitlinie. In der Leitlinie sind beispielsweise zielgruppenspezifische Empfehlungen zur Verhaltensprävention bei künstlicher UV-Strahlung erarbeitet worden. „Um das Hautkrebsrisiko zu reduzieren, empfehlen wir, generell auf Solariumbesuche zu verzichten“, so Breitbart.

(Quelle: Presseinformation „S3-Leitlinie Hauptkrebsprävention aktualisiert“ vom 31.03.2021)

Die Leitlinie ist online erreichbar. Zudem sind die Inhalte in der kostenfreien Leitlinien-App integriert. Android-Smartphone- und iPhone-Nutzer können die Leitlinien-App hier herunterladen: www.leitlinienprogramm-onkologie.de/app/.

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